Prof. Dr. Michael Grosz

Professur für Psychologische Diagnostik

Biographie

2021 –: Professur für Psychologische Diagnostik an der HMU Health and Medical University

2019 – 2021: Postdoc, Arbeitseinheit Psychologische Diagnostik und Persönlichkeitspsychologie, Universität Münster, 28 Monate

2018 – 2019: Postdoc, Team „Skalenentwicklung und -dokumentation“, GESIS – Leibniz Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim, 14 Monate

2018: Postdoc, Arbeitsgruppe „Psychologische Methodenlehre und Diagnostik", Universität Mannheim, 4 Monate

2017 – 2018: Postdoc, Graduiertenschule & Forschungsnetzwerk LEAD, Universität Tübingen, 8 Monate

2017: Dr. rer. nat., Psychologie, Graduiertenschule & Forschungsnetzwerk LEAD (Learning, Educational Achievement, and Life Course Development), Universität Tübingen

2014: M.Sc., Sozial- und Verhaltensforschung (Nebenfach: Sozialpsychologie), Universität Tilburg (Niederlande)

2012: B.Sc., Psychologie, Universität Wien

2012: Mag., Philosophie, Universität Wien

Lehrtätigkeit

Seit mehreren Jahren hält Michael Grosz Lehrveranstaltungen und betreut Abschlussarbeiten in den Bereichen Psychologische Diagnostik und Persönlichkeitspsychologie. Vor seiner Tätigkeit an der HMU lehrte er an der Universität Tübingen, der Universität Mannheim und der Universität Münster. Seine didaktischen Fähigkeiten hat er in dieser Zeit auch dadurch verbessert, indem er von 2015 bis 2018 das Baden-Württemberg Zertifikat für Hochschuldidaktik absolviert hat. An der HMU bietet er in erster Linie Lehrveranstaltungen im Bereich Psychologische Diagnostik an.

Forschungsschwerpunkte
Institut: Institute for Mind, Brain and Behavior (IMBB) (Link zur Institutsseite)

Das Forschungsprogramm von Michael Grosz umfasst sowohl die Psychologische Diagnostik als auch die Persönlichkeitspsychologie. In der Diagnostik beschäftig er sich in erster Linie mit dimensionaler Persönlichkeitsdiagnostik. Er hat zum Beispiel schon mehrere diagnostischer Verfahren zur Messung adaptiver und maladaptiver Persönlichkeitseigenschaften entwickelt (z.B. Narzissmus, DSM-5 Domänen). Um Items auszuwählen, verwendet er theoriegeleitete Selektionsverfahren, Faktoranalysen und Ameisenkolonie-Algorithmen. Bei der Validierung von Skalen verwendet er multimethodale Erhebungsverfahren und hochentwickelte statistische Auswertungsmethoden (z.B. Social Relations-Analysen). Zudem wendet er maßgeschneiderte analytische Verfahren wie Item Response Theorie Modelle an, um sowohl die Messgenauigkeit von Messinstrumenten als auch das Ausprägungsniveau und den Messfehler bei Individuen einzuschätzen.

In der Persönlichkeitspsychologie beschäftigt sich Michael Grosz einerseits mit Persönlichkeitsveränderung. Er erforschte etwa die Auswirkungen von Kunstunterricht auf die Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen. Anderseits untersucht er die intra- und interpersonellen Konsequenzen von Persönlichkeit und kognitiven Fähigkeiten. Zum Beispiel erforscht er, welche Persönlichkeitseigenschaften und kognitiven Fähigkeiten mit dem Erreichen von sozialen Status in Face-to-Face Gruppen zusammenhängen. Insgesamt legt er dabei viel Wert auf einen klaren Bezug zu klassischen und aktuellen Theorien. Um Theorien zu überprüfen verwendet er experimentelle und längsschnittliche Designs, Strukturgleichungsmodelle und systematische Reviews.

Publikationen

ORCID: https://orcid.org/0000-0002-1949-4384

Google Scholar: https://scholar.google.de/citations?user=zy0PqrEAAAAJ&hl=de&oi=ao