Medizinpädagogik (B.A.)

Fakultät Gesundheit

Wir alle lernen ein Leben lang und haben dabei ganz individuelle Lern- und Bildungsbedürfnisse. Deshalb sollte medizinische Bildung von heute auf Individuen eingehen. An der HMU Medizinpädagogik studieren, heißt lernen, nötiges Fachwissen mit Begeisterung und Kompetenz zu vermitteln. Egal ob Sie bereits in einem medizinischen Beruf tätig sind oder das in der Zukunft planen – unser Teilzeitstudium bereitet Sie praxisnah auf konkrete Lehr- und Lernsituationen vor. Durch das Studienmodell können Sie Beruf, Studium und Familie vereinen:

Die Lehrveranstaltungen finden an insgesamt fünf Blockwochenenden (Donnerstag bis einschließlich Montag) pro Semester statt. Dabei setzen die Studierenden ihre Berufstätigkeit während des Studiums in der Regel zu 50 Prozent weiter fort. So kann das theoretisch erworbene Wissen während des gesamten Studiums in der Berufspraxis angewendet und unter Anleitung der Lehrenden der HMU wissenschaftlich reflektiert werden. Darüber hinaus erhält jeder Studierende einen Mentor, der als Ansprechperson für berufspraktische Fragen während des gesamten Studiums zur Verfügung steht.

Schneller Überblick

Studienbeginn
01. April

Studienform/ -dauer
Teilzeit / 8 Semester

Termine Blockwochenende
zum Teilzeitmodell

Studiengebühr
450 Euro / Monat

Einschreibegebühr
Einmalig 100 Euro

Praxis
Allgemeine schulpraktische Studien

Abschluss
Bachelor of Arts
(Fachhochschulabschluss)

Einsatzgebiete
› Praxislehrer an Schulen des Gesundheitswesens, Praxisanleiter in der Ausbildung der Gesundheitsberufe, Personal- und Organisationsentwicklung von Gesundheitsunternehmen, bei Krankenkassen, im Management von interprofessionellen Teams

Studium

Der Bachelorstudiengang Medizinpädagogik, mit einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss, dient der Qualifikation für die Tätigkeit als Praxislehrer an Berufsfachschulen des Gesundheitswesens sowie zum Praxisanleiter in der Ausbildung der Gesundheitsberufe. Das Konzept des Bachelorstudiengangs trägt den wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie der beruflichen Praxis Rechnung und führt zu einer ersten fachlich und pädagogisch professionellen Handlungskompetenz.

Ziel des Bachelorstudiums ist neben einer wissenschaftlichen Grundausbildung der Studierenden, die Vermittlung von Kenntnissen zu aktuellen Forschungsthemen mit medizinpädagogischen Schwerpunkten (z.B. in den Bereichen Bildungswissenschaften, Medizin- und Naturwissenschaften, Bildungs- und Medizinmanagement) sowie der Fähigkeit, einer kritischen Beurteilung dieser.

In Bezug auf eine umfängliche Lehrerausbildung nach KMK-Standards stellt der Bachelorstudiengang die erste Studienphase dar, an die mit dem Masterstudiengang Medizinpädagogik (M.Ed.) angeknüpft werden kann. Durch die Konzeption des Studiengangs wird nach Abschluss des konsekutiv anschließenden Masterstudiengangs Medizinpädagogik (M.Ed.) ein Zugang zum öffentlichen Schulwesen (Vorbereitungsdienst/Referendariat) ermöglicht.

Studienorte

Potsdam
Erfurt

Die Lehre findet am Campus Villa Carlshagen statt. Direkt am Templiner See gelegen, bietet die Villa als Universitätszentrale optimale Voraussetzungen für einen einzigartigen Campus mitten im Grünen der Wissensstadt Potsdam.

In der Schiffbauergasse 14 finden Sie einen weiteren Universitätscampus. Das moderne Gebäude mit industriellem Charme bietet ideale Möglichkeiten zum konzentrierten Lernen und zum Wissensaustausch.

Zum Sommersemester 2023 nimmt die HMU den Studienbetrieb im denkmalgeschützten ehemaligen Hauptpostamt mitten im Herzen Thüringens auf. Mit seiner attraktiven Lage und historischem Ambiente bietet der Campus die idealen Voraussetzungen zum Lernen, Arbeiten und Studieren.
Das ehemalige Hauptpostamt befindet sich direkt am Anger, dem zentral gelegenen Platz im Südosten der Erfurter Altstadt, den Sie vom Hauptbahnhof in nur wenigen Minuten fußläufig erreichen.

 

Zulassung

Welche Voraussetzungen müssen Sie mitbringen, um im Teilzeitstudiengang an der HMU Medizinpädagogik studieren zu können?

Das Studium ist NC-frei – das Brandenburgische Hochschulgesetz formuliert in der Hochschulzugangsberechtigung die folgenden Qualifikationen, die zur Zugangsberechtigung führen:

  • die allgemeine Hochschulreife,
  • die fachgebundene Hochschulreife,
  • die (auch fachgebundene) Fachhochschulreife,
  • der berufsqualifizierende Hochschulabschluss,
  • die Meisterprüfung und vergleichbare Weiterbildungen,
  • der Fachschulabschluss oder
  • abgeschlossene Berufsausbildung in einem Fachberuf des Gesundheits- und Sozialwesens oder vergleichbarer Abschluss und
  • eine in der Regel zweijährige berufliche Tätigkeit im Ausbildungsberuf oder eine vergleichbare Tätigkeit als Lehrkraft im berufspraktischen Unterricht.

Zugelassen werden die nachstehend aufgeführten Berufsabschlüsse:

  • Pflegeberufe: Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Entbindungspfleger / Hebammen
  • Mediziner aller Fachrichtungen
  • Medizintechnische Assistenzberufe: MTAF, MTRA, MTLA, MTAO / OTA, ATA, Orthoptist, PTA
  • Therapeutische Heilhilfsberufe: Ergotherapeut, Physiotherapeut, Logopäde, Motopäde, Masseur
  • sonstige nichtärztliche Heilhilfsberufe: Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte, Zahntechniker, Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte, Rettungsassistent, Notfallsanitäter, Podologe, Diätassistent
  • Soziale Berufe: Haus- und Familienpfleger, Heilerziehungspfleger, Erzieher / Jugend- und Heimerzieher, Heilpädagoge
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