Prof. Dr. Peter Bommert
Professur für Molekularbiologie

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Prof. Dr. Peter Bommert

Professur für Molekularbiologie

Biographie

Dr. Peter Bommert begann im Oktober 2020 als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Forschung und Lehre an der Health and Medical University Potsdam mit den Schwerpunkten Biologie und Molekularbiologie. Die Berufung zum Professor für Molekularbiologie an der HMU Potsdam erfolgte im Jahr 2022.
Vor seiner Zeit in Potsdam leitete er von 2015 bis 2020 eine Arbeitsgruppe am Institut für Entwicklungsbiologie der Universität Hamburg, wo er sich mit heterotrimeren G-Proteinen und deren Einfluss auf die Stammzellentwicklung beschäftigte. Zuvor war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Schnittger am selben Institut tätig und forschte sowie lehrte zur Regulation der Meiose.
Von 2004 bis 2012 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Cold Spring Harbor Laboratory in New York in der Gruppe von Prof. Dr. Jackson und untersuchte die G-Protein-gekoppelte Signaltransduktion zur Kontrolle der Stammzell-Homöostase.
Dr. Bommert wurde 2004 an der Universität zu Köln mit der Abschlussnote magna cum laude promoviert. Thema seiner Dissertation war die phänotypische und molekulare Charakterisierung der Mutation Thick tassel Dwarf 1 in Zea mays. Die zugrunde liegenden Arbeiten wurden im Labor von Prof. Wolfgang Werr am Institut für Entwicklungsbiologie durchgeführt. Zwischen 1991 und 1998 absolvierte er an der Universität zu Köln das Studium der Diplom-Biologie.

Lehrtätigkeiten

An der HMU Potsdam lehrt Peter Bommert in den Fächern Biologie, Molekularbiologie und Biochemie und hält Vorlesungen sowie Seminare zu verschiedenen Themenbereichen der Vorklinik ab.
An der Universität Hamburg umfasste seine Lehrtätigkeit Vorlesungen, Seminare und Praktika für Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich der molekularen Life Science Wissenschaften mit Fokus auf grundlegende Aspekte der Entwicklungsbiologie. Darüber hinaus betreute er an der Universität Hamburg Bachelor-, Master- und Promotionsarbeiten und begleitete die Studierenden bei der erfolgreichen Durchführung ihrer Forschungsprojekte.

Forschung

Institut: Institut für Molekulare Medizin
Projekt: Molekulare Analyse der Mirazidien-Resistenz in Biomphalaria

Schistosomiasis ist eine parasitäre Wurmerkrankung, die durch Saugwürmer der Gattung Schistosoma verursacht wird, und vor allem in tropischen und subtropischen Regionen nach Kontakt mit kontaminiertem Süßwasser auftritt. Bei der Übertragung der Schistosomiasis spielt die Süßwasserschnecke Biomphalaria eine zentrale Rolle als Zwischenwirt, da sie von den freischwimmenden Wimpernlarven sog. Mirazidien infiziert wird.
Interessanterweise sind einige in der Natur vorkommende Biomphalaria-Teilpopulationen resistent gegenüber einer Infektion mit Mirazidien. Die Arbeitsgruppe Walter/Bommert versucht mithilfe keimbahneditierender Techniken, die zugrunde liegenden Mechanismen, die zur Resistenz von Biomphalaria gegenüber Schistosoma-Infektionen beitragen, zu identifizieren und analysieren. Ziel ist es, Schneckenlinien zu erzeugen, die nicht mehr als Vektoren für Schistosomiasis fungieren, und damit die Voraussetzung für eine gezielte Etablierung resistenter Biomphalaria-Stämme zu schaffen.


Publikationen
Eine Übersicht über die Veröffentlichungen finden sich hier:

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