Christina Juchem
Akademische Mitarbeiterin mit dem Schwerpunkt Forschung
Fon: 0331 74 51 13 00
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Biographie
Christina Juchem ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HMU Health and Medical University Potsdam und promoviert an der Universität Utrecht (Niederlande). Ihre Dissertation entsteht unter der Betreuung von Prof. Dr. Eva Asselmann und Prof. Dr. Jaap Denissen.
Sie studierte Psychologie an der Universität Koblenz-Landau (B.Sc.) sowie an der Humboldt-Universität zu Berlin (M.Sc.). Während ihres Studiums verbrachte sie Auslandsaufenthalte an der University of Limerick (Irland), der Università di Trento (Italien) und der Western Sydney University (Australien), wo sie ein DAAD-RISE-Stipendium im Bereich Verhaltensneurowissenschaft erhielt.
Vor ihrer Tätigkeit in der Wissenschaft sammelte sie Erfahrung in der Verhaltensökonomie (Simply Rational GmbH, Max-Planck-Spin-off) sowie in der Unternehmensberatung und Führungskräfteentwicklung. Neben ihrer Forschung und Lehre leitet sie die Öffentlichkeitsarbeit der European Association of Personality Psychology (EAPP) und engagiert sie sich ehrenamtlich für die Förderung mentaler Gesundheit bei Jugendlichen.
Sie ist Mitglied mehrerer Fachverbände, darunter der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) sowie der European Association of Personality Psychology (EAPP), und engagiert sich in mehreren wissenschaftlichen Netzwerken zu Persönlichkeitsentwicklung sowie zur Anwendung psychologischer Erkenntnisse für die Gesellschaft.
Lehrtätigkeiten
Christina Juchem lehrt im Bachelor- und Masterstudiengang Psychologie an der HMU Health and Medical University Potsdam in der Differentiellen- und Persönlichkeitspsychologie, Diagnostik, Klinischen Psychologie, sowie in der Forschungsmethodik.
Forschungsschwerpunkte
Die Forschung von Christina Juchem verbindet Persönlichkeitspsychologie und Verhaltenswissenschaften. Ein Schwerpunkt liegt auf sogenannten Passungseffekten: Wie gut passen Persönlichkeit und berufliche Anforderungen zusammen? Welche Bedeutung hat Kongruenz für Identität und Wohlbefinden? Und welche Rolle spielen Ähnlichkeit und Passung in zwischenmenschlichen Beziehungen, etwa in Partnerschaften?
Darauf aufbauend widmet sie sich der Frage, wie veränderbar Persönlichkeit und Verhalten sind. Welche situativen, sozialen und strukturellen Bedingungen fördern oder hemmen nachhaltige Verhaltensänderungen? Wie kann gesundheitsförderliches Verhalten unterstützt werden, um langfristig positive Entwicklungen zu begünstigen?
Ein zentrales Anliegen ihrer Arbeit ist die Integration von Entwicklungs- und Kulturperspektiven: Sie untersucht Persönlichkeit und Verhalten über die gesamte Lebensspanne hinweg sowie in unterschiedlichen kulturellen Kontexten, um sowohl universelle als auch kontextspezifische Prozesse zu identifizieren.
Insgesamt trägt ihre Forschung dazu bei, evidenzbasierte Ansätze zur Förderung von nachhaltigen Verhaltensweisen, Gesundheit, und Wohlbefinden zu entwickeln.
Publikationen
Website