Forschung-Labs

Spezialisierte Laboreinheiten und State-of-the-Art-Technologie

Unsere Forschungsinfrastruktur umfasst mehrere spezialisierte Labore, die gezielt auf unterschiedliche wissenschaftliche Fragestellungen ausgerichtet sind:

  • S1-Labor (Molekular- und Zellbiologie)
    Das S1-Labor ist umfassend für molekularbiologische und zellbiologische Forschung ausgestattet und bietet optimale Voraussetzungen für Grundlagen- und translationale Forschungsprojekte.
  • Mikroskopie-Labor
    Ausgestattet mit moderner Hochleistungsmikroskopie:
    CLSM (Konfokale Laser-Scanning-Mikroskopie) (ILB-gefördert)
    TIRF-Mikroskopie (Total Internal Reflection Fluorescence) für hochauflösende Analysen zellulärer und subzellulärer Prozesse
    Patch-Clamp-Mikroskopie (Einzelsystem)
    Eigenständiges spezialisiertes Mikroskopsystem zur Untersuchung elektrophysiologischer Prozesse auf Einzelzell- und Ionenkanalebene. Calcium-Imaging Systeme zur Analyse intrazellulärer Signalprozesse und dynamischer Zellantworten.
  • Ussingkammer-Labor (ILB-gefördert)
    Speziallabor zur Untersuchung von Transportprozessen und Barrierefunktionen biologischer Gewebe, insbesondere epithelialer Systeme.
  • Histologielabor (ILB-gefördert)
    Labor für Gewebepräparation, Färbungen und mikroskopische Analysen im Kontext von Grundlagen- und translationaler Forschung. Mit Mitteln der EFRE-Förderlinie 86000400 ausgestattet:
    Kryostat für Gefrierschnitte
    Vibratom und Schlittenmikrotom für präzise Gewebeschnitte
    Zellmikroskopsysteme
    Slidescanner für automatisiertes, digitales Scannen

Damit werden künftig Gefrierschnitthistologie, standardisiertes Schneiden sowie digitale und KI-gestützte Auswertungen ermöglicht.

Die neue Infrastruktur stärkt gezielt die biomedizinische Grundlagen- und klinische Forschung, fördert die Zusammenarbeit mit dem Klinikum Ernst von Bergmann sowie mit regionalen Forschungspartnern und erweitert die Kapazitäten für innovative Forschungsprojekte.

  • S2-Labor (im Aufbau)
    Im Aufbau befindliche Erweiterung für sicherheitsrelevante experimentelle Arbeiten und zusätzliche Forschungskapazitäten an infektionsmodellen und Organoiden.