Prof. Dr. med. Katharina Heß
Professur für Mikroskopische Anatomie, Neuroanatomie und Pathologie
Fon: 0331 74 51 13 00
E-Mail senden
Prof. Dr. med. Katharina Heß
Professur für Mikroskopische Anatomie, Neuroanatomie und Pathologie
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Professur für Mikroskopische Anatomie, Neuroanatomie und Pathologie
Biographie
Nach dem Studium der Humanmedizin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel promovierte Frau Katharina Heß im Jahr 2017 am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein mit magna cum laude. Es folgten die Facharztausbildungen im Fach Neuropathologie am Universitätsklinikum Münster und Pathologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel. Im Jahr 2022 habilitierte sie sich an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit einer Arbeit zu spezifischen Alterationen in der Molekularpathologie und klinischen Diagnostik von Meningeomen. Seit 2024 ist Frau Katharina Heß W3-Professorin für Mikroskopische Anatomie, Pathologie und Neuropathologie an der medizinischen Fakultät der Health and Medical University zu Potsdam.
Lehrveranstaltungen
An der HMU Potsdam vertritt Katharina Heß die Fächer mikroskopische Anatomie, Pathologie und Neuropathologie in Vorlesungen und praktischen Lehrformaten. Ihr Lehrkonzept ist durch eine enge Verzahnung von strukturellen, molekularen und klinisch-pathologischen Inhalten geprägt und zielt auf die Förderung eines vertieften Verständnisses krankheitsrelevanter Mechanismen. Sie verfügt über eine langjährige Lehrerfahrung in der universitären medizinischen Ausbildung, in der sie insbesondere die integrative Vermittlung von Anatomie, Pathologie und Neuropathologie weiterentwickelt und geprägt hat. Neben der Betreuung von Medizinstudierenden und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern ist sie aktiv in staatliche Prüfungsformate der Humanmedizin eingebunden und beteiligt sich an der Weiterentwicklung curricularer Strukturen.
Forschung
Institut: ICRSM Institute for Clinical Research and Systems Medicine
Im Zentrum der wissenschaftlichen Tätigkeit von Katharina Heß steht die strukturelle und molekulare Pathologie des zentralen Nervensystems. Ihre Forschung fokussiert auf intrakranielle Tumoren, insbesondere Meningeome und Hirnmetastasen, sowie auf die funktionelle Analyse von Tumor–Microenvironment-Interaktionen im Gehirn. Ziel ist die Identifikation und Einordnung krankheitsrelevanter molekularer Veränderungen als Grundlage für die Entwicklung innovativer diagnostischer und therapeutischer Strategien. Hierzu setzt sie moderne molekularpathologische Methoden ein, um komplexe biologische Prozesse systematisch zu untersuchen und in einen translationalen Kontext zu überführen. Sie ist in nationale und internationale Forschungsnetzwerke eingebunden und publiziert regelmäßig in renommierten, peer-reviewten Fachzeitschriften der Neuropathologie und translationalen Neurowissenschaften.
Publikationen
Eine Übersicht über die Veröffentlichungen finden sich hier: