Prof. Dr. med. habil. Jens Plag
Professur für Psychiatrie und Psychotherapie
Fon: 0331 74 51 13 00
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Biographie
Jens Plag ist seit April 2023 Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Health and Medical University (HMU) Potsdam und seit August 2025 Chefarzt an der Oberberg Fachklinik Potsdam. Nach dem Abschluss des Studiums der Humanmedizin an der Technischen Universität München war Jens Plag zwischen 2008 und 2021 an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Mitte, tätig. Parallel zu seiner fachärztlichen Weiterbildung bzw. Tätigkeit entwickelte er hier klinische bzw. wissenschaftliche Schwerpunkte in den Bereichen Angst- und Zwangsstörungen, Sportpsychiatrie und Musikermedizin. In diesem Zusammenhang leitete er gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Ströhle die Spezialambulanzen sowie Arbeitsgruppen für Angststörungen und Sportpsychiatrie und betreute die psychiatrische Sprechstunde im Rahmen des Berliner Centrums für Musikermedizin (BCMM). Im Juli 2021 habilitierte sich Jens Plag an der Charité Berlin mit dem Thema „Klinische Effekte von körperlicher Aktivität bei Angststörungen“. Seine Promotion zum Thema „Die Prävalenz des Restless Legs Syndroms und dessen Assoziation zu psychiatrischen Symptomen in einer Population dialysepflichtiger Patienten“ schloss Jens Plag im Mai 2010 mit der Note „magna cum laude“ ab. Betreut wurde er durch Prof. Dr. Juliane Winkelmann an der Technischen Universität München.
Lehrtätigkeiten
An der HMU Potsdam lehrt Jens Plag im Fach Psychiatrie und Psychotherapie. Seine Vorlesungen und Seminare umfassen nahezu alle Themen des Fachgebiets und er bietet – gemeinsam mit Prof. Dr. Julia Knelangen – ein Wahlmodul zur Geschichte der Medizin und Psychiatrie an. Im Rahmen des Bachelorstudiengangs Psychologie der HMU Potsdam hat Jens Plag wiederholt die Vorlesung zum Thema „Psychopharmakologie“ betreut. Bereits an der Charité Berlin gestaltete er in Form von Vorlesungen, Seminaren oder dem Unterricht am Krankenbett (UaK) studentischen Unterricht auf unterschiedlichen Gebieten (z.B. Psychiatrie und Psychotherapie, Psychopharmakologie, Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, Sportpsychiatrie). Jens Plag hat bereits eine Reihe von medizinischen Promotionen sowie psychologischen Bachelor- und Masterarbeiten erfolgreich betreut.
Forschungsschwerpunkt
Institut: Institute for Mental Health and Behavioral Medicine (IMHBM)
Die Forschungsschwerpunkte von Jens Plag stellen Angststörungen, die Sportpsychiatrie sowie die Musiker:innenmedizin dar. Im Kontext der Angststörungen liegt ein Fokus auf der Aufklärung neurobiologischer Risikofaktoren sowie der Entwicklung bzw. Verbesserung von störungsspezifischen Behandlungsverfahren bei Menschen, die unter einer Panikstörung, einer generalisierten Angststörungen oder einer phobischen Störung leiden. Die wissenschaftlichen Aktivitäten von Jens Plag im Bereich der der Sportpsychiatrie beinhalten insbesondere die Untersuchung der therapeutischen Effekte unterschiedlicher Formen körperlicher Aktivität bei verschiedenen psychischen Erkrankungen wie beispielsweise Angststörungen oder der Depression. Im Rahmen der Musiker:innenmedizin schließlich erforscht er Vulnerabilitäts-, jedoch auch Resilienzfaktoren in Bezug auf psychische Belastung bzw. Erkrankungen, die bei professionellen Musiker:innen und Studierenden der Musik bestehen und nicht selten durch die besonderen Arbeits- und Ausbildungsbedingungen in dieser speziellen Personengruppe beeinflusst werden. Jens Plag ist Autor bzw. Herausgeber mehrerer Fach- und Sachbücher zu seinen Forschungsfeldern.
Publikationen und Quellen
Eine Übersicht über die Veröffentlichungen finden sich hier: