Prof. Dr. Christoph Reichetzeder
Professur für Mikroskopische Anatomie
Fon: 0331 74 51 13 00
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Prof. Dr. Christoph Reichetzeder
Professur für Mikroskopische Anatomie
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Professur für Mikroskopische Anatomie
Biographie
Seit April 2024 bekleidet Dr. med. Christoph Reichetzeder die Universitätsprofessur für Mikroskopische Anatomie an der HMU Health and Medical University in Potsdam. Zuvor war er von Oktober 2022 bis März 2024 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent im Bereich der Pathologie tätig. Seine akademische Laufbahn ist eng mit der Universität Potsdam verbunden, wo er zwischen 2020 und 2022 die Lehrstühle für Ernährungstoxikologie sowie Lebensmittelchemie am Institut für Ernährungswissenschaft vertrat. Bereits in den Jahren 2012 bis 2020 legte er als Postdoktorand in den Abteilungen für Experimentelle Ernährungsmedizin und Ernährungstoxikologie am Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Potsdam den Grundstein für sein wissenschaftliches Profil. Sein Werdegang umfasst die Promotion zum Dr. med. univ. an der Medizinischen Universität Wien (2009) sowie die Promotion zum Dr. med. an der Charité – Universitätsmedizin Berlin (2012).
Lehrtätigkeiten
An der HMU Potsdam lehrt Christoph Reichetzeder in den Fächern Mikroskopische Anatomie und Pathologie und hält Vorlesungen und Praktika zu verschiedenen Themenbereichen ab. Seine weitere Lehrtätigkeit an der MSB Berlin und der HMU Erfurt konzentriert sich auf das Fach Pathologie.
Forschungsschwerpunkt
Institut: ICRSM - Institute for Clinical Research and Systems Medicine
Die wissenschaftliche Arbeit von Christoph Reichetzeder ist translational ausgerichtet und verknüpft molekularbiologische Grundlagenforschung mit klinischen Fragestellungen der Nephrologie, Endokrinologie und Geburtsmedizin. Ein zentraler Fokus liegt auf der Untersuchung der fetalen Programmierung und Epigenetik. Mittels Tiermodellen sowie Human- und In-vitro-Studien analysiert er, wie parentale Faktoren – etwa der Vitamin-D-Status der Eltern – das langfristige Krankheitsrisiko der Nachkommen beeinflussen. In diesem Kontext erforscht er insbesondere epigenetische Veränderungen der Plazenta (DNA-Methylierungsmuster) sowie deren Zusammenhänge mit maternalen und kindlichen Parametern. Ein weiterer wesentlicher Bereich umfasst die Erforschung pathophysiologischer Mechanismen akuter und chronischer Nierenerkrankungen. In verschiedenen Modellsystemen untersucht er renale Schädigungsprozesse sowie potenzielle therapeutische Interventionsansätze. Darüber hinaus widmet sich Christoph Reichetzeder der Identifikation und klinischen Validierung innovativer Biomarker, um neue diagnostische und prognostische Parameter für die klinische Anwendung zu etablieren.
Publikationen und Quellen
Eine Übersicht über die Veröffentlichungen finden sich hier: