Prof. Dr. Ana-Maria Forsea
Professur für Dermatologie

Fon: 0331 74 51 13 00
E-Mail senden

Prof. Dr. Ana-Maria Forsea

Professur für Dermatologie

Biographie

Prof. Dr. Ana-Maria Forsea ist Professorin für Dermatologie an der Health and Medical University Potsdam sowie an der Carol-Davila-Universität für Medizin und Pharmazie in Bukarest. Sie ist eine führende Spezialistin auf dem Gebiet der Dermatologie mit Schwerpunkt Dermato-Onkologie und verfügt über umfangreiche akademische und klinische Erfahrung. Ihre berufliche Ausbildung umfasst Fortbildungs- und Forschungsaufenthalte am Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York, an der Harvard School of Public Health der Harvard University sowie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.
Sie promovierte mit summa cum laude an der Freien Universität Berlin sowie an der Carol-Davila-Universität für Medizin und Pharmazie mit Arbeiten, die sich auf die Biologie des Melanoms und dessen klinisches Management konzentrierten. Sie hat alle akademischen Laufbahnstufen bis zur ordentlichen Professur durchlaufen und engagiert sich aktiv in führenden Positionen der europäischen Dermatologie.
Sie ist Mitglied des Vorstands der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV), des Exekutivkomitees der European Association of Dermato-Oncology, des Vorstands der International Dermoscopy Society sowie des Vorstands des European Dermatology Forum.

Lehrtätigkeit

Professorin Ana-Maria Forsea engagiert sich stark für die medizinische Ausbildung auf allen Ebenen – vom Grundstudium über die Promotion bis hin zur fachärztlichen Fortbildung. An der HMU Potsdam hält sie Vorlesungen und Seminare zu Dermatologie und Dermato-Onkologie.
Sie wirkt an internationalen Fortbildungsprogrammen mit, darunter der European School of Dermato-Oncology, dem Bildungsausschuss der EADV und der European School of Oncology. Zudem engagiert sie sich aktiv in der Lehrplanentwicklung und in Bildungsinitiativen innerhalb europäischer Fachgesellschaften.
Regelmäßig tritt sie als Gastrednerin und Sitzungsleiterin auf großen europäischen und internationalen Kongressen für Dermatologie und Dermato-Onkologie auf. Ihre Lehrphilosophie legt den Schwerpunkt auf kritisches Denken, interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Integration von Forschung in die klinische Praxis.

Forschung

Ihre Forschung konzentriert sich auf die Dermato-Onkologie, einschließlich Melanomen und nichtmelanozytären Hautkrebsarten. Sie engagiert sich in Projekten, die sich auf Präventions- und Früherkennungsstrategien, die Entwicklung nicht-invasiver Hautbildgebungsverfahren sowie auf die Verringerung von Ungleichheiten hinsichtlich Belastung, Behandlungsergebnissen und Zugang zu qualitativ hochwertiger Versorgung für Hautkrebspatienten konzentrieren.
Sie hat zahlreiche internationale multizentrische Projekte geleitet und daran mitgewirkt, darunter EU-finanzierte Initiativen wie Projekte im Rahmen von Horizont 2020 sowie Kooperationsstudien zu Dermatoskopie, Hautkrebsprävention und dem Zugang zu innovativen Therapien.
Als Mitautorin mehrerer europäischer Konsensusleitlinien zur Behandlung verschiedener Formen von Hautkrebs spielt sie eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung von Versorgungsstandards in der Hautonkologie. Ihre Arbeit befasst sich zudem mit Ungleichheiten beim Zugang zu dermatologischer Versorgung und fördert Innovationen durch Zusammenarbeit innerhalb internationaler Forschungsnetzwerke.

Publikationen

Eine Übersicht über die Veröffentlichungen finden sich hier:
ORCID